Der Herbstwald lockte mit wundschönen bunten Farben. Elke ist in Arnsberg, Anna hat zu tun. Weil die Temperaturen nach der kalten letzten Woche jetzt endlich wieder einmal die 15-Grad Grenze locker überschritten, sind Lena und Michael auf das Schnebelhorn gewandert. Der höchste Berg im Kanton Zürich.
Die Fahrt bis dort ins Tal zieht sich. Ganz zum Schluss geht es von Steg aus über ganz schmale Bergsträsslein bis zu den letzten Bauernhäuschen. Irgendwo auf einer kleinen Schotterstrasse haben wir dann den Auto an einer Brücke stehen gelassen und sind steil hinauf über sonnenbeschienene Wiesen und durch den bunt leuchtenden Herbstwald aufgestiegen. Schweisstreibend für Michael, langweilig für Lena. Nach einer Stunde Aufstieg hatten wir den Grat erreicht und dann ging es mit Blick nach Links ins St. Gallische und rechts nach Züri immer weiter hinauf auf das Schnebelhorn. Die letzen Höhenmeter überraschte uns ein rechter Sturmwind. Ein Vorbote vom für das im Lauf der Nacht angesagte schlechte Wetter.
Oben hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den Säntis und in die Innerschweiz.
Den Rückweg runter zum Auto schafften wir in der Hälfte der Zeit.
